Media Kit für Influencer — Was Marken wirklich sehen wollen
Influencer-Mediakits sind ein eigenes Spiel: Marken prüfen andere Daten als Veranstalter. Die 8 Elemente, die in Brand-Pitches wirklich überzeugen — mit Beispielen und Best-Practices.
Influencer-Mediakits sind ein eigenes Spiel: Marken prüfen andere Daten als Veranstalter. Die 8 Elemente, die in Brand-Pitches wirklich überzeugen — mit Beispielen und Best-Practices.
Wenn du als Influencer mit Marken kooperieren willst, ist dein Media Kit der wichtigste Sales-Asset, den du hast. Brand-Manager und Mediaagenturen entscheiden in unter 60 Sekunden, ob sie dich in den Pitch-Deck nehmen — oder weiterklicken zur Konkurrenz.
In diesem Artikel zeigen wir dir die 8 Elemente, die in einem Influencer-Mediakit wirklich überzeugen. Basierend auf Auswertung von Mediakit-Briefings deutscher Brand-Manager (Beauty, Lifestyle, Tech, B2B-SaaS) plus Best-Practices aus Top-Performer-Profilen im DACH-Markt.
Speaker- und Coach-Mediakits verkaufen Expertise und Vertrauen. Influencer-Mediakits verkaufen Reichweite und Audience-Match. Das verändert komplett, was relevant ist:
| Element | Speaker-Mediakit | Influencer-Mediakit |
|---|---|---|
| Bio | Fachliche Vita, Awards | Persönlichkeit, Content-Stil |
| Themen | Vortragsthemen | Content-Pillars |
| Pressestimmen | Medienzitate | Brand-Testimonials |
| Referenzen | Vergangene Vorträge | Vergangene Brand-Kollabos |
| Pricing | Honorar-Range | CPM, Paket-Preise |
| Audience | Branchen-Fokus | Demographics, Geo, Interessen |
Die wichtigste Unterscheidung: Brand-Manager wollen Daten zur Audience. Veranstalter wollen Vertrauen in den Speaker.
Influencer leben von persönlicher Identifikation. Dein Hero-Foto muss zeigen, wer du bist — Lifestyle, Brand-Look, Authentizität.
Was funktioniert:
Was nicht funktioniert:
Brand-Manager misstrauen statischen Zahlen. Wenn dein Mediakit „120k Follower auf Instagram (Stand März 2024)" sagt, denkt der Buyer: „Vermutlich seitdem gesunken, sonst wär's aktuell."
Was rein muss:
Bei mediakitpro werden Live-Stats über die Plattform-APIs gezogen — du musst nichts manuell pflegen.
Das wichtigste Datum für Marken. Was rein muss:
Brand-Manager filtern Influencer-Listen nach diesen Daten. Wenn deine fehlen, fliegst du raus.
Welche Themen-Bereiche bedienst du regelmäßig?
Beispiel Lifestyle-Influencerin:
Brand-Manager sehen sofort: passt meine Marke zum Content-Mix? Wenn du als „Lifestyle"-Influencerin pitchst, aber 80 % deiner Posts Fitness sind, fühlt sich der Lifestyle-Brand falsch.
Echtnamen + visuelle Referenzen. Brand-Manager vertrauen Peers. Wenn du schon mit Aesop, Lululemon und Glossier gearbeitet hast, signalisiert das Niveau.
Was rein muss:
5-8 starke Brand-Kollabos sind besser als 15 mittelmäßige.
Pricing-Transparenz ist im Influencer-Markt wichtiger als bei Speakern, weil Brand-Manager Hunderte von Optionen vergleichen müssen.
Format-Optionen:
Pauschal-Pakete:
CPM-Modell (für größere Accounts):
Welches Modell für dich passt, hängt von Größe und Plattform ab. Mehr zu allgemeinen Pricing-Strategien: Speaker-Honorare 2026 (logik analog auf Influencer übertragbar).
Wenn du harte Conversion-Daten hast (Sales, Sign-ups, Code-Redeems), zeig sie. Das ist der härteste Verkaufs-Beweis.
Beispiel:
„Kollab mit Aesop: 1× Reel + 3× Stories. Impressions: 380k. Code-Redeems im Aesop-Onlineshop in 14 Tagen: 412. Bei einem AOV von €87 → Brutto-Sales €35.844. Influencer-Investment: €4.500. ROAS: 7,9×."
Wenn du solche Zahlen liefern kannst, bist du in der Top-10 % aller Influencer, weil 90 % nur „Reichweite" reporten ohne Conversion.
Brand-Manager wollen schnell briefen. Wenn dein Mediakit nur eine Mailadresse hat, schreiben sie eher nicht direkt — sie speichern dich auf eine „später"-Liste.
Was rein muss:
Bei mediakitpro im Premium-Plan kommen Brand-Anfragen in eine Dashboard-Inbox mit Status-Tracking — keine vergessenen Anfragen mehr.
Aus Briefings deutscher Mediaagenturen, in dieser Reihenfolge:
Punkte 1-3 entscheiden, ob du in die Shortlist kommst. Punkte 4-6 entscheiden, wer aus der Shortlist gebucht wird.
Drei Fehler, die wir besonders oft sehen — und die direkt Brand-Deals kosten:
Schon erwähnt — der Killer #1. Live-Stats lösen das Problem komplett.
Englisch-amerikanischer Stil, der im DACH-Markt unprofessionell wirkt. Stattdessen: konkrete Anfrage-Form mit Briefing-Feldern.
80 % aller Influencer-Mediakits zeigen Follower und Engagement, aber keine Demographics. Damit macht man es Brand-Managern unnötig schwer — und verliert Anfragen, die zu jemand mit besserem Mediakit gehen.
Mehr typische Mediakit-Fehler im Fehler-Artikel.
Pro Plattform die wichtigsten Datenpunkte:
| Plattform | Pflicht-Daten | Optional |
|---|---|---|
| Follower, Engagement-Rate, Story-Views | Sticker-Klicks, Saves | |
| TikTok | Follower, Average Views, Engagement-Rate | Watch-Time, Completion-Rate |
| YouTube | Subscribers, Average Views, Watch-Time | CTR, Avg. Session |
| Connections, Post-Impressions, Engagement | Newsletter-Subs, Article-Reads | |
| Newsletter | Subscribers, Open-Rate, Click-Rate | Top-Performer-Subjects |
Wenn du auf 4+ Plattformen aktiv bist, brauchst du nicht für jede gleich tiefe Daten — Fokus auf 1-2 Hauptkanäle plus kurze Übersicht der anderen.
Drei Wege:
Schöner Look, aber statische Daten und keine Anfrage-Form. Update-Aufwand hoch. Detail-Anleitung mit Schwachstellen-Analyse: hier.
Custom-Design, aber wieder statisch und teuer in Updates. Detail-Vergleich: Kosten-Artikel.
Live-Stats via API, integrierte Anfrage-Form, alle 8 Pflicht-Elemente vorgebaut. Setup in 30 Min (Anleitung).
Ein Influencer-Mediakit, das wirklich Brand-Deals produziert, hat alle 8 Elemente — nicht 4. Die häufigste Lücke: Audience-Demographics (fehlt bei 80 %) und Live-Stats (fehlt bei 70 %). Wenn du nur diese zwei Lücken schließt, gehörst du strukturell zu den Top 20 % im Markt.
Konkrete nächste Schritte:
Wenn du dein Influencer-Mediakit mit allen 8 Elementen aufbauen willst: mediakitpro Free-Plan starten. Wenn du erst Beispiele für gute Strukturen sehen willst: 10 analysierte Beispiele inkl. Influencer. Was generell in dein Mediakit gehört: Inhalt-Checkliste mit allen Sektionen.
Alle 2 Wochen ein Praxis-Tipp für Speaker, Coaches und Berater. Jederzeit abbestellbar.
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